Aus meiner Sicht


Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter

Wir alle wissen es: Im Kerngeschäft fehlen Kolleginnen und Kollegen. Es gelingt uns, unsere ausgeschriebenen Stellen zu besetzen, wenn auch nur mit viel Einsatz. Wir arbeiten an verschiedenen Verbesserungen, gerade auch für die am meisten belasteten Funktionen, unter anderem an Pilotprojekten, mit denen die Schichtarbeit attraktiver gemacht werden soll. Unsere scheidende Direktorin Personal, Eleonora Riz à Porta, und ihre Nachfolgerin Raphaela Meier haben bereits viel unternommen, und wir werden auch weiter daran arbeiten, zu den besten Arbeitgebern unserer Branche zu gehören. 

Trotz Engpässen beim Personal haben wir alle einen grossen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise geleistet. Herzlichen Dank für dieses Zusammenstehen und die wirklich beeindruckende Teamarbeit über mittlerweile bald schon drei Jahre. 

Zur Bewältigung der drohenden Energiekrise können wir weniger beitragen. Doch wir tun, was wir können. Das USB trägt als Unternehmen mit strukturellen Massnahmen dazu bei, einer drohenden Mangellage entgegenzuwirken. So optimieren wir zum Beispiel grosse Stromverbraucher wie Kältemaschinen und Grossventilatoren und statten unsere Gebäude mit Photovoltaik-Anlagen aus: das Rossetti-Gebäude, Teile des ZLF, Centro, das Klinikum 1 und die Fassade des Neubaus Klinikum 2.

Energiesparen ist aber auch Sache jeder und jedes Einzelnen. Ich freue mich sehr über die Initiativen von Kolleginnen und Kollegen, die in ihrem direkten Umfeld Möglichkeiten finden, nachhaltiger zu agieren. Die vielen guten Ideen, die auf dem Intranet verbreitet werden, zeigen es einmal mehr: Bei uns sind innovative Köpfe, engagierte Menschen tätig.

Die nächsten Monate werden im Zeichen der Bautätigkeit auf dem Campus Gesundheit stehen. Die ersten Arbeiten haben bereits begonnen, und im Laufe des Spätsommers 2023 wird die Baugrube für das Klinikum 2 ausgehoben werden. Dass dies nicht nur ein Grund zur Freude ist, ist klar – uns allen wäre lieber, wenn wir den Bau nicht selbst miterleben müssten, sondern die neuen Gebäude sofort und ohne Immissionen bekämen. Aber wir wissen: Die Bauarbeiten dienen einem höheren Zweck. Wir bauen das Spital der Zukunft für die kommenden Generationen von Patientinnen und Patienten, für unsere zukünftigen Kolleginnen und Kollegen, für unsere Auszubildenden und Forschenden.

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und viel Freude mit der neuen «Gazzetta».

Ihr Dr. Werner Kübler, Spitaldirektor

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