Text: Alicia Sabina Schoch, Fotografie: Barbara Sorg
Blick ins Archiv
Früher bedeutete eine Röntgenaufnahme vor allem eines: Geduld. Die Bilder mussten auf Film entwickelt, archiviert und von Hand weitergegeben werden. Heute sind sie sofort verfügbar, digital gespeichert und einfach teilbar. Die Radiologie hat sich über Jahrzehnte stark weiterentwickelt.
Damals
Von 1991 bis 2000 arbeitete Lothar Frey (2. v. l.) in der Röntgenwerkstatt am damaligen Kantonsspital Basel.
Heute
Seit 2019 betreut er als Sitemanager die Röntgenanlagen am USB.
Das hat sich verändert
Analoge Radiologie
- Röntgenbilder wurden auf Film aufgenommen und entwickelt.
- Aufwendige Lagerung und Verwaltung in Filmarchiven.
- Bilder mussten physisch transportiert werden.
- Nachträgliche Anpassungen der Bilder waren kaum möglich.
- Höhere Strahlenbelastung, da die Strahlendosis weniger genau angepasst werden konnte.
Digitale Radiologie
- Röntgenbilder werden digital erstellt und sofort angezeigt.
- Digitale Speicherung und Verwaltung in Krankenhaus-Systemen (PACS).
- Bilder werden innerhalb von Sekunden digital geteilt.
- Helligkeit, Kontrast und Bildausschnitt können digital angepasst werden.
- Geringere Strahlenbelastung, da digitale Sensoren auch mit weniger Strahlung gute Bilder liefern.